Mozart 428 Institut für theoretische, angewandte und darstellende MusikMedizin – Schwerpunkt: Wiener Klassik
Über UNIUN
Das UNIUN-Programm hat mir die Grundlagen für die Verwirklichung des Vorhabens gebracht.

Das Unternehmen
Aus MusikMedizinischen Untersuchungen hat man umfassende Erkenntnisse gewonnen, dass Musik eine heilende Wirkung auf biologische Systeme unter gewissen Voraussetzungen haben kann. (Zeitreihenanalyse, Chronobiologie, usw.) Die musikalische „Infrastruktur“, wie Tempo/Temporelation, Tonsystem/Intonationssystem, Tonartencharakteristik/Stimmung, mehrstimmiger Satz/solistische Stimmführung, jeglicher Kulturart oder Periode sind dabei entscheidend.
Anscheinend, ist die originale Struktur, sozusagen die originale „musikalische Infrastruktur“ unseres musikalischen Erbes im heutigen Musikbetrieb der Klassischen Musik, kaum mehr vorhanden (gängige Stimmtonhöhe a’ = 440-445/sogar 455 Hz (Metropolitan Opera) und a’ = 415 Hz /Gleichschwebende Stimmung = Quadratwurzelrechnung). Die Musiker und besonders die Sänger leiden unter dieser extrem hohen Stimmung erheblich. Zu alle dem fasst das Publikum Klassische Musik, aber auch andere Genres in der Musik, als bloße Unterhaltung auf.
Bei unserer Recherche im Bereich der physikalischen Gesetzmäßigkeiten des „Registerwechsels“ der menschlichen Stimme, ergab sich eine optimale Stimmtonhöhe bei der Wiedergabe von Musik der Wiener Klassik rund um a’ = 428 Hz. Interessanterweise bewegen sich die historischen Stimmungen dieser Periode im deutschsprachigen Raum ( - Orgel ausgenommen) nachweislich auch in einer Bandbreite von 421 Hz bis max. 432 Hz (Verdi verbot sogar höher als a’=432 Hz bei seinen Opern zu gehen). Bei den Recherchen und Aufführungen im kleinen Rahmen beobachteten wir angenehme Effekte an Körper, Stimme, Gemüt und Allgemeinbefinden der Musiker, Sänger und Publikum. Auch die Klangfarben der Instrumente waren intensiver, reicher und voluminöser. Kurz: Es ging uns und dem Publikum einfach besser nach einer Aufführung auf a’ = 428 Hz im Gegensatz zu der üblichen Müdigkeit nach Aufführungen auf a’ = 440-445 Hz.
Unser Bestreben ist nun das Gesamtwissen über die originale „Infrastruktur“ unseres Musikerbes in den heutigen gängigen Musikbetrieb zu übertragen. Um dieses Vorhaben zu realisieren müssen neue Instrumente, vor allem in der Holzbläsersektion gebaut werden. Unter Beachtung des „Originalklanges“ und der Stimmtonhöhe von a’=428 Hz werden die Fortschritte in der Mechanik so angepasst, dass die Musiker problemlos mit ihren heutigen technischen Fähigkeiten zu diesen neuen Instrumenten überwechseln können. Speziell die im Aussterben befindliche Wiener Oboe würde eine Wiederauferstehung erfahren und im weltweiten Musikbetrieb wieder Verankerung finden. Mit unseren optimalen Tonaufnahmen der Klassischen Musik von Barock bis Verismo schlagen wir vor, Untersuchungen über die Wirkung auf jede Art von biologischen Systemen zu machen und sie mit Studien anderer ethnischer Musikrichtungen zu vergleichen. Aus Sicht der Musiker, Medizin, der Musikpsychologie und –therapie und im Hinblick auf mögliche digitalisierte pharmazeutische Anwendungen soll geforscht werden.
Durch die neuen Instrumente, die Tonhöhenverminderung und die neue Stimmführung erzielen wir eine Wiederbelebung unseres musikalischen Erbes, umsetzbar im gesamten etablierten Musikbetrieb. Wir beabsichtigen einen weiteren Schritt in Richtung Wiederherstellung der heilenden/belebenden Aspekte unserer Musik zu gehen, sodass das Publikum zu einer allgemein besseren Gesundheit und Wohlgefühl gelangt. Wir wollen mit Klassischer Musik wieder innerlich bewegen, verführen und nicht bloß unterhalten. Bewegen und unterhalten, wie es eben viele ethnische Musikarten weltweit noch tun. Musik, die wirkt – darstellende MusikMedizin als neuen Begriff für ein neues Gebiet der MusikMedizin, angewendet außerhalb des üblichen Gesundheitssystems. Allgemeine theoretische MusikMedizin gemeint, als Begriff für die Erforschung der musikalischen Effekte im medizinischen Kontext. Damit ist auch verbunden das Gebiet der anwendenden MusikMedizin (MTherapie, Mpsychologie, Vibrationsmedizin, MusikerMedizin, Mdigitalpharmazie, Klangheilung aller Art) als Begriff der angewendeten MusikMedizin.
Der nächste Schritt wäre der Begriff „MusikMedizin“ als breit gefächertes Konzept für Musik als integrativen Teil und im Heilungsprozess des menschlichen Körpers, Geistes und Seele, - studiert, angewendet und aufgeführt. Wir erwarten uns auch neue Erkenntnisse in der MusikMedizin allgemein, da sie mit der sorgfältig recherchierten „musikalischen Infrastruktur“ als Grundsubstanz arbeiten könnte. Die bereits im Entstehen befindende digitale Pharmazie (Mithilfe von der Informatik-Mustererkennung) ist natürlich abhängig von einer vollwertigen und wirksamen Musiksubstanz. Vergleichende Studien von westlicher Klassischer Musik und Ethnischer Musik machen erst Sinn wenn unser musikalisches Erbe vollkommen restauriert wurde.
Kontakt
Ianna Y. Sedlackova
Christian Schulz
Marianne Schulz
ianna_s@hotmail.com
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